≡ Menu

Vom Lächeln eines Babys …. zur Sprachlosigkeit

Ute-AquariaLiebe Männer und Frauen, Schweigende und Mitteilsame,

das Lächeln des Babys ist die erste aktive Maßnahme mit seinen Eltern, Geschwistern und Großeltern in eine Beziehung zu treten. Es lächelt und der Erwachsene, das andere Kind lächelt zurück und zeigt Begeisterung.

Packe ein Baby in eine Verwahranstalt, wie es im vorletzten Jahrhundert häufig vorkam, und es verkümmert um letztendlich zu sterben. Der herzlose Experiment von Kaiser Friedrich II, Babys großzuziehen ohne Ansprache um die Ursprache herauszufinden, endete mit dem Tod eines jeden dieser Kinder bevor sie noch ein erstes Wort sagen konnten.

Nimm einem erwachsenen Menschen (z.B. durch Haft, Flucht, Entführung) die Möglichkeit mit seinen Liebsten zu sprechen, sie zu sehen, von ihnen zu erfahren und auch sie verkümmern. Sie werden krank, und oder erfahren Wesensveränderungen. Sie bauen, wenn es ihnen möglich ist, Beziehung zu ihrem Bewacher und ihm völlig fremden Menschen auf um diesen Verlust erträglich zu machen. Es gibt unzählige Berichte darüber. Des Menschen Wesen sucht intuitiv Beziehung, Kontakt und Gefühl. Vor allem zu seinen Wurzeln, zu seiner Familie und zu den Menschen die er liebt.

Uns Menschen macht die Beziehungsfähigkeit aus.
Ein Baby mit seinem Lächeln, mit seinen strahlenden Augen und seinen noch unbeholfenen Berührungen zeigt es uns. Ein Kind nimmt uns an die Hand um uns irgendwo hinzuführen wo sein Interesse geweckt wurde, um es uns zu zeigen. Wir Menschen lernen von Kindesbeinen an mit Freunden wie Fremden beziehungstechnisch umzugehen. So werden wir geprägt von den eigenen Eltern und dem Verhalten uns umgegebener Erwachsener. Vielleicht sind wir in einer von Liebe getragenen Familie aufgewachsen, vielleicht haben wir schon früh gelernt „für uns selbst zu sorgen“ und die Lieblosigkeit zu ertragen.

Worte können verletzen und können versöhnen.
Keine Worte aus Angst, aus Wut, aus Unverständnis, starres Schweigen sind wider jede Beziehung. Um ein Schweigen gegenüber Menschen aufrecht zu erhalten braucht es viel Kraft, welche oft aus der EntTäuschung, Zorn, Wut, Scham, Unversöhnlichkeit gewonnen wird. Eine Kraft die erschöpft ….. die krank macht an Seele und Körper. Schleichend aber irgendwann nicht mehr übersehbar.

Die Natur des Menschen ist es in Beziehung, in Kommunikation zu treten. Lächeln, sprechen, gemeinsam, miteinander, füreinander auch bei aller Meinungsverschiedenheiten. Wir können es von kleinen Kindern lernen die noch nicht vorausdenken sondern intuitiv handeln.

Ute-Engel-der-Liebe02Wer schweigt verletzt nicht nur sich selbst,
sondern er verletzt auch den Anderen. Er lässt ihn im Raum stehen und entzieht ihm damit nicht nur die menschliche Wärme sondern belastet ihn auch mit der blockierenden Kraft des starren Schweigens. Menschen im Unklaren lassen, völlig ignorieren, Isolation, Einzelhaft, diese Menschen fühlen sich gedemütigt und missachtet.

Ich kenne soviele Menschen die keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern, Geschwistern oder Kinder haben.  Kontaktabbrüche haben immer „gute Gründe“ …… Traurig ist es für mich zu erleben, dass Menschen die sich als Christen fühlen  oder / und auf dem Spirituellen Weg unterwegs sind an dem Kontaktabbruch festhalten oder sich in oft jahrelanges hilfloses Schweigen „retten“. Keinen Weg finden sich und den anderen aus der Situation zu erlösen.
„Liebe dich selbst wie deinen Nächsten“ was ist mit dieser Weisheit, mit diesen Worten Jesus, dem Christus.? In dessen Bewusstsein, dem Christusbewusstsein, wir Hier und Jetzt unterwegs sein wollen. Heil werden wollen? Wie viel Angst, wie viel Schmerz liegt diesem Verhalten, Aushalten zugrunde? Was musste passieren, erlitten werden, um sich völlig abzuwenden? Und wo ist das Vertrauen in unsere Führung, unseren Glauben, an das Göttliche?

Und das Leben geht weiter …..
Wie kann ich für mich und andere heilsam sein wenn ich nicht verzeihe, vergebe? Vor allem mir selbst aber auch dem anderen –  der auf der anderen Seite des Kontaktabbruches steht, der mich zu ignorieren sucht und anschweigt oder den ich anschweige …

Es gibt die Seite des Schweigenden des Kontaktverweigerers und es gibt die Gegenseite. Die ebenfalls mit Unverständnis, Ärger, Wut und bösen Worten darauf reagieren kann. Die all die Schwere des Anderen fühlt vielleicht nicht einzuordnen weiß, den Kummer spürt. Die sich selbst in Frage stellt. Angst hat etwas „falsch“ zu machen, den Anderen nicht auf die Nerven gehen möchte, nicht konfrontieren möchte, ihn so sein lassen will und dann wieder und wieder spürt es ist nicht richtig. Es fühlt sich nicht gut an. Es ist ein Spiel und man wird zum passiven Mitspieler in dem man mitschweigt. Sich zurückzieht. So nährt man das Verhalten des anderen … welches wider die Natur ist.

Was wäre wenn wir alle zur Unbefangenheit eines Babys, eines Kleinkindes zurückkehren könnten. Wie würden wir unser Gegenüber begrüßen? Was würden wir ihm entgegenbringen? Und er uns? „So werdet wie die Kinder“ …… sagte Jesus. Würde es auch bei diesem Thema passen? Für mich schon.

Der erste Schritt das Schweigen zu durchbrechen beginnt bei uns.

Wo schweigen wir selbst, was macht das Schweigen mit mir?
Wo fühle ich mich getroffen.
Welches Gefühl, welcher Ausdruck in mir sucht Heilung?
Welche Erwartungshaltung schürt meine Aktivität oder Passivität?
Was macht es mit mir wirklich.

Es sind viele Schichten die erkannt und geheilt werden möchten. Doch ohne den eigenen inneren Frieden, die Liebe zu mir selbst und dem tiefen Verständnis für die Verletztheit des Anderen ist es kaum möglich aufeinander zuzugehen.

ada_himmel_beruehren_mittelEs gibt den Weg der bedingungslosen Liebe.
Die Liebe sagt. Ich liebe dich, trotzdem du keinen Kontakt zu mir möchtest. Ich verzeihe dir und zeige dir mit Worten und Gesten dass du mir jederzeit willkommen bist. Fühle dich angenommen. Nicht mein Lächeln, meine Worte und meine Zeilen verletzen dich oder rauben dir die Ruhe …. nein deine Erfahrungen sind es die du meinst nicht loslassen zu können.

Ich habe erkannt. Mit aller Kraft stützt du deine Mauern ….. ahnend sie werden einstürzen. Irgendwann.  Du stemmst dich dagegen damit es nicht Jetzt ist. Du bist so beschäftigt mit dem Bau deiner Burg, es kostet soviel Kraft und Energie, dass das eigentliche Leben an dir vorüberzieht …… Das Bild im Außen wird geschönt …. die Fassade ist poliert doch die Augen verlieren ihren Glanz und das Herz wird immer stumpfer. Und du wunderst dich möglicherweise über die Schwere in deinem Leben. Dabei sehnst du dich so sehr nach Frieden, Harmonie und Liebe.

Du bist auf der Flucht.
Egal ob du selbst der Kontaktverweigerer bist oder das Gegenüber welches es „aufgegeben“ hat. Werde dir bewusst es ist eine Flucht. Eine Flucht vor dir selbst. Vor den eigenen Gefühlen die sich aus der Lebenserfahrung gebildet haben und (unbewusst) großen Raum einnehmen und Macht ausüben. Die Gefühle werden  unterdrückt, beherrscht um sich selbst oder  einem anderen Menschen nicht weh zu tun. Der Kopf kreiert viele „gute Gründe“ und mir gefällt ein Satz dazu der lautet „In meinem Leben haben schon soviele Katastrophen stattgefunden …. zum Glück sind die wenigsten eingetreten“.

So wie jede Reise mit dem ersten Schritt beginnt, beginnt jedes Gespräch, jeder Brief mit dem ersten Wort. Und am Anfang war das Wort ….
Uns sind die Worte geschenkt, sie achtsam und liebevoll zu sprechen. Sei achtsam und liebevoll mit dir, deinen Gedanken und Worten und dann gehe mutig, sanftmütig, auf die Menschen zu die du aus deinem Leben verbannt hast. Warum auch immer. Heilung geschehe.

Wir sind niemals alleine. All unser Denken und Fühlen wirkt in uns und im Anderen. Wir sind verwoben im großen Netz liebender Seelen. Alles was wir aussenden kommt zurück. Und  so sende ich dir Liebe, Mitgefühl und segne deinen Weg.

Werde dir deiner Schöpfer/innenkraft immer bewusster.

Du erschaffst dir dein Leben. Deine Dramen wie deine Versöhnungen. Für dich und für deine Lieben. Wir sind niemals alleine …. alles fließt, alles schwingt wenn das Leben gelingt. Wenn wir uns verschlossen haben, um uns zu schützen oder weil wir uns fürchten, dann bleibt die Lebensenergie stecken. Blockaden entstehen und daraus können Krankheiten werden. Energie will fließen … Was tun?

„Wandle alles was ist „ Link zur Anleitung  Alles ist Energie, alles schwingt. Du kannst Schweres in Heilsames wandeln. Ja du kannst.

„Sanftmut“ eine wundervolle Energie die uns unterstützt auf dem Weg der Selbstliebe und des Verzeihens. Außerdem bringt sie Freude  https://mit-engeln-unterwegs.de/sanftmut/

Und Lächle, lächle wieder und wieder hin zu den abgetrennten Menschen.  Auch das überträgt sich über die Gedankenkraft und die gemeinsame Gefühlsebene. Es ist ein Anfang ….. Erinnere dich der schönen Situationen, fokussiere das Gute. Sei mutig.

Wisse, alles was du Tust und bewusst nicht Tust, hinterlässt seine Spuren. In dir selbst aber auch in den anderen. Welche Spuren hinterlässt du?

Sanftmütige Herzensgrüße an alle Liebenden und Liebesuchenden
von der  „Angeschwiegenen“ die dankbar das Schöpferinnendasein nutzt zum höchsten Wohle aller.

~Ute~

 

{ 3 comments… add one }
  • Kerstin Bechberger 8. November 2014, 15:53

    Liebe Ute,

    vielen Dank für diesen tollen Text. Ich habe deine Texte wirklich vermisst und bin froh, dich wieder darin zu lesen :-).
    Danke und liebgruß
    Kerstin

  • Indi Knig 10. November 2014, 08:56

    Liebe Ute,
    vielen Dank für Deine geschriebenen Gedanken. Bewusst -Unbewusst ist mir das schon lange – das Schweigen kenne ich gut denn frau möchte nett und liebevoll sein. Den anderen so nehmen wie er ist, nur nicht verletzen oder unbequem sein. Manchmal ist man auch hilflos ausgeliefert und sprachlos, da schon alles xmal gesagt wurde und sich die Situation durch Kommunikation noch verschärft hat, deshalb ist manchmal bewusst in liebe Schweigen auch wichtig. Da geschieht dann in mir das Wahrnehmen, was das Gesagte oder Schweigen mit mir macht. Inzwischen habe ich festgestellt dass es mir hilft in solchen Situationen mit mir in Liebe zu sein, annehmen wie es
    gerade ist, ein kleines Gebet zu sprechen und um Heilung für mich und mein gegenüber zu sprechen und dann die Situation los zu lassen. Es kamen einige Rückmeldungen dass ich mich sehr verändert habe.
    Viele liebe Grüße
    Indi Knig

  • Michelle 7. November 2017, 09:46

    Liebe Ute,
    Vielen Dank für deinen wunderbaren Text. Es ist mein Weg und ich wünsche mir, dass ich es schaffe ihn zu gehen.
    Herzlichen Dank für die Erinnerung!

    Herzensgrüsse
    Michelle

Leave a Comment