≡ Menu

Dürre in Kenia sorgt für Hunger

duerreIhr Lieben,

ich beobachte es schon eine Weile, vereinzelte Meldungen über die Nachrichten und jetzt ein aktueller Lagebericht von Christine Rottland die in Tiwi Kenia sitzt und jeden Tag um die Einkäufe der notwendigen Rohstoffe kämpft für ihre Schutzbefohlenen. 89 Waisenfamilien in der Regel kranke Großmütter mit ihren verwaisten Enkeln, 300 Grundschulkinder und 120 Kindergartenkinder die täglich über die Schulspeisung versorgt werden wollen sowie 600 Grundschulkinder die seit diesem Monat leider keine Schulspeisung mehr bekommen können von Asante weil das Geld nicht reicht. Ich zitiere:

Christine Rottland:

Den Frühstücksbrei in unserer ebenfalls immer wieder bedachten staatlichen Grundschule Tiwi Primary Mapriva können wir in diesem Semester nicht durchführen. Knapp 600 Schulkinder bei verdoppelten Nahrungsmittelpreisen, wir müssen im Moment passen (und am besten nicht in diese Schule gehen um dieser Absage standzuhalten).

Grob gerechnet müssen wir im Moment alleine für die Durchführung der Tiwi Redeemed Academy und Asante Kindergarten/Schulspeisung aller ca. 420 Kinder monatlich mit 2,500 – 2,800 Euro rechnen.

Ein hoher psychischer Druck lastet auf allen Helfern vor Ort. Hunger kehrt täglich wieder. Der Blick aufs Bankkonto teilweise ernüchternd bezogen auf die Aufgaben die es zu erfüllen gibt. Und genau das können wir ändern. Gemäß dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ lade ich Euch ein euch für Nahrungspatenschaften zu entscheiden.

Wie wäre es mit einem Dauerauftrag zugunsten Asante e.V. mit einem Betrag der guten Gewissens, bezogen auf eure persönliche Situation, machbar ist. Ich weiß es gibt Menschen für die sind 2 Euro schon viel, aber ich kenne noch mehr Menschen die auch 20 Euro im Monat weniger im Geldbeutel nicht wirklich merken würden.

Es liegt in DEINER HAND ob und wie viel Du auf Deinen Dauerauftrag schreibst. Ist es ein Euro im Monat, ein Euro pro Woche, ein Euro pro Tag .… oder irgendwas dazwischen. DU HAST DIE WAHL!  Mangel und Fülle liegen nah beieinander.

Mehr über die Arbeit von Asante e.V. und hier im Blog unter „Asante Freunde“ zu finden.

Die Dürre in Kenia geht uns alle an. Denn sie ist das Ergebnis des Klimawandels. Während wir noch darüber philosophieren können, leiden an allen Enden der Erde Menschen und Tiere darunter. Es ist kein Zufall dass wir nun auch über Asante e.V. mehr und mehr mit den Nöten in Kenia konfrontiert werden. Nur so kommen wir weiter im eigenen Umdenken und Handeln. Wie beeinflussen wir durch unseren Einkauf, durch unser Handel den Klimawandel?

Beim recherchieren zum Thema bin ich auf einen Bericht der Welthungerhilfe vom Februar 2009 gestoßen. Lest selbst. Hier wird noch beschrieben, dass die Masai vor Ort verharren auch der Kinder wegen. Jetzt kopiere ich was Christine aktuell dazu schrieb. Bericht Welthungerhilfe

Menschen kommen zuhauf aus dem Inland hierher und – ich wollte es nicht glauben – auch die Maasai aus dem Tsavo Hinterland habe ihre Kuhherden auf LKWs gesetzt und nun grasen dürre verelendende Kühe die Küstenregion ab. Was das alles nach sich zieht erleben wir täglich.

Ich DANKE ALLEN die sich berühren lassen und mit Freude das Tun was sie können. ASANTE

{ 1 comment… add one }
  • Christine Rottland 13. September 2009, 10:23

    Ich bin grenzenlos beeindruckt von Deiner – Eurer Hilfe. DAnke Ute,

    Christine

    P.S.: wir bekommen nun wirklich schon Spenden aufgrund des newsletters. Eine Frau hat 9 Euro ueberwiesen, jetzt denke ich, das koennte ueber diesen Deinen Aufruf kommen. Ich fand die 9 Euro richtig anruehrend.

Leave a Comment